Rund um den Brückenbau

Hier finden Sie alle Artikel zum Brückenbau, die seit Beginn der eigentlichen Bauphase auf unserer Homepage veröffentlicht worden sind. Damit möchten wir Ihnen Gelegenheit geben, sich einen Überblick über das Projekt zu verschaffen und den Bau der Brücke mitzuverfolgen.

Eingeweiht und den Büdingern übergeben

(22. Juli 2014) Jonas Throm hat unsere Einweihungsfeier mit Hilfe einer Drohne fotografiert. Schönes Foto. Das Besondere ist übrigens, dass man die Brücke auf dem Foto suchen muss. Das zeigt, wie gut sie sich in das Stadtbild einfügt. Sie befindet sich in der Mitte des linken Bilddrittels.

DCIM103GOPROder Empfang von oben

Der Kreis-Anzeiger berichtet heute über die Schlossmühlenbrücke – und zwar unter dem Titel: Symbol für Büdinger Bürgersinn.

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Der Aufgang ist fertig

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Schönes Handwerk

(15. Juli 2014)
Am Montag haben die Dachdecker das Dach eingeschalt, am Dienstagmorgen das Dach gedeckt. Die Biberschwänze stammen von einem Kirchendach. Sie haben schon Patina und passen exzellent zur Holzbrücke.

11-2014-07-15 12.00.14Dachdeckerarbeiten

Auf dem Meliorsdamm wird gerade der Auf- und Abgang angepasst.

11-2014-07-15 12.14.32Metallarbeiten

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Büdingen hat ein neues Fotomotiv

Schlossmühlenbrücke

Schlossmühlenbrücke

Diese schöne Lärchenholzbrücke mit dem Schlossturm im Hintergrund wird sich zu einem der beliebten Fotomotive in Büdingen entwickeln. Hand drauf!

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Das war ein echter Brückentag gestern!

(10. Juli 2013) Am Donnerstag ist die neue Schlossmühlenbrücke vom Busparkplatz an der Mühltorstraße an ihren Standort verschwenkt worden. Ein fast 100 Tonnen schwerer Kran hob die mehr als zehn Tonnen schwere Holzbrücke scheinbar mühelos hoch in die Luft und über die Straße.

1-IMG_0817Noch ist die Brücke in der Luft

Bis zuletzt war die Anspannung groß gewesen beim Brückenbauteam um Reinhold Melzer und Dieter Gottmann. Doch nach vier Stunden zentimetergenauer Maßarbeit war es geschafft: Unter dem Applaus der Zuschauer wurde die Brücke auf die vier Sandsteinkonsolen in den Mauern links und rechts des Bachlaufs gesetzt. „Es wird wohl das einzige Mal sein, dass wir so etwas erleben dürfen“, sagte eine der Zuschauerinnen anschließend begeistert. Bis zur Kulturnacht haben die Handwerker noch einiges zu tun: Das Dach wird eingeschalt und mit Biberschwänzen gedeckt, Auf- und Abgang müssen angebracht werden und der Brückendurchgang bekommt einen Bodenbelag. Gestrichen wird die Brücke nicht. Das Lärchenholz soll verwittern und bekommt so eine natürliche, silbrige Patina.

Zur Büdinger Kulturnacht wird alles fertig sein. Dann können Gäste der „Magischen Nacht“ über die neue Brücke schlendern, sich im Zelt des Bürgerforums Steinernes Haus bei einem Glas Wein und Fingerfood auf den Abend einstimmen und anschließend auf dem Meliorsdamm in die Altstadt schlendern.

Hier geht es zum Bericht der Hessenschau: Schloss(mühlen)brücke eingehoben
Vielen Dank, Caroline Alsheimer und Ihrem ganzen Team!

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Am Donnerstag wird die Brücke verschwenkt

(9. Juli 2014) Noch sind die Zimmerleute und Helfer unter anderem dabei, die Holzbrücke zu verschalen.

11-P1000773Panoramafoto-Perspektive.

Doch am Donnerstagmorgen ist es soweit. Dann wird die neue Schlossmühlenbrücke von einem etwa hundert Tonnen schweren Kran vom Busparkplatz auf die Auflager in der Sandsteinmauer links und rechts des Seemenbachs gehoben. Gegen 10 Uhr ist es soweit. Zaungäste sollten allerdings Zeit mitbringen. Es wird eine Weile dauern.

1P1000782Hierher wird die Brücke verschwenkt.

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Handwerkskunst und schweres Gerät

(4. Juli 2014) Wer in jüngster Zeit am Büdinger Schlossmühlenparkplatz vorbeigekommen ist, mag sich gefragt haben, was dort gerade passiert: Wo sonst Reisebusse aus ganz Deutschland ihre Gäste auf den Platz ausspeien, standen tagelang einsame Bauzäune. Seit Anfang der Woche nun werden schwere Holzbalken zu einer Konstruktion zusammengefügt, die an Fachwerkbauten oder Dachstühle erinnert. Die Antwort: Auf dem großen Busparkplatz wird gerade die neue Schlossmühlenbrücke errichtet.

Sie wird von der Mühltorstraße auf den malerischen Meliorsdamm führen und vom 19.Juli an Fußgängern die Möglichkeit eröffnen, die stark befahrene Bundesstraße Richtung Vogelsberg zu umgehen. Bereits vor Jahren hatte das Bürgerforum erkannt, wie dringend an dieser Stelle eine Fußgängerbrücke gebraucht wird. Deshalb hatte der Vereinsvorstand dem Büdinger Fürstenhaus vorgeschlagen, die alte Pferdebrücke über den Seemenbach auf Vereinskosten instand zu setzen und der Öffentlichkeit zur Mitnutzung zur Verfügung zu stellen. Das Fürstenhaus reagierte zurückhaltend. Also beschloss das Bürgerforum, eine neue Holzbrücke zu bauen – unter der Federführung des erfahrenen Architekten Reinhold Melzer und mit breiter Unterstützung des Büdinger Stadtparlaments. Als im November des vergangenen Jahres die Baugenehmigung endlich vorlag, konnte der Verein loslegen.

Die Brückenteile, die in den letzten Wochen in der Zimmerei von Dieter Gottmann im nahen Bleichbach vorbereitet worden sind, werden seit Montag von Zimmerleuten aus der Region zusammengebaut. Immer wieder verweilen Neugierige am Bauzaun. Schließlich hat man nicht alle Tage Gelegenheit, Zimmermännern zu ebener Erde bei der Arbeit zuzuschauen. Außerdem ist es in der Tat etwas Besonderes mitzuerleben, wie aus den Balken innerhalb von wenig mehr als zwei Wochen ein handwerklich anspruchsvolles Holzbauwerk entsteht.

Etwa zeitgleich mit dem Start der Holzarbeiten auf dem Busparkplatz sind die Sandsteinkonsolen für die Schlossmühlenbrücke in die Steinmauern links und rechts des Seemenbachs eingepasst worden – und zwar zwei auf jeder Seite des Bachlaufs. Etwa 140 Kilogramm wiegt eine dieser Konsolen, die Baufachmann Franz Wenzel gemeinsam mit Edgar Pfeifer und einigen Helfern innerhalb weniger Tage in die Mauer einzementiert hat.

Das Bürgerforum rechnet fest damit, dass die Brücke bis zum 19. Juli in Betrieb genommen werden kann. „Es ist nicht auszuschließen, dass wir nach diesem Termin noch einige kleinere Arbeiten ausführen müssen. Aber am 19. Juli werden die Kulturnachtsbesucher über die Brücke in die Altstadt gehen können“, ist sich Bürgerforumschef Hubertus Protz sicher.

Viele Arbeiten hat das Bürgerforum Steinernes Haus in Eigenleistung erbracht: Die Mitglieder haben die Mauer links und rechts des Bachlaufs von Efeu und Gestrüpp befreit; in der Bleichenbacher Zimmerei wurde gemeinsam geschliffen und gehobelt. Und dann müssen die Handwerker auf dem Busparkplatz mit Speisen und Getränken versorgt werden.

Viele freiwillige Helfer packen ehrenamtlich an. Dennoch ist der Verein nach wie vor auf Geldspenden für den Bau der Brücke angewiesen. Das liegt auch an unvorhergesehenen Kosten: Erst am Dienstag dieser Woche musste Protz gemeinsam mit dem Architekten einen 55 Tonnen-Leihkran aus Gelnhausen-Höchst zur Baustelle beordern, um das mittlere Brückenteil mit seinen zwei Tonnen Gewicht auf ein Metallgerüst zu hieven.

1-55 Tonnen-Kran hebt 2 Tonnen-BrückenteilKran-Ballett

Erst anschließend konnten Dachdeckermeister Stefan Pracht, Zimmermann Ulrich Brög und die drei Gesellen der Grebenhainer Zimmerei Knöss weiterarbeiten. Eigentlich war geplant gewesen, das Brückenteil mit einem kleineren Kran zu heben. “Den hätte Stefan Pracht fast kostenfrei zur Verfügung stellen können. Leider hat das nicht geklappt: Der kleinere Kran hat das Zwei-Tonnen-Teil nicht hochheben können, ohne selbst abzuheben“, sagt Zimmermann Dieter Gottmann, unter dessen fachmännischer Aufsicht die Holzarbeiten ausgeführt werden. Auch für die drei Zimmergesellen aus Grebenhain ist der Brückenbau übrigens etwas Besonderes: In ihrer alltäglichen Arbeit restaurieren sie Kirchen und deren Dachstühle. „Es ist das erste Mal, dass wir etwas Neues bauen“, hat einer von ihnen dem Vereinsvorsitzenden Hubertus Protz am Mittwoch erzählt.

1-P1080721Dieter Gottmann

Spenden für den Brückenbau nimmt das Bürgerforum gern entgegen. Hier die Kontodaten: Sparkasse Oberhessen, Bankleitzahl 518 500 79, Kontonummer: 120 064 843. Alle Spender nehmen übrigens an einer Tombola teil. Verlost werden Fußballbücher in einem Gesamtwert von 800 Euro.

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Impressionen vom Schlossmühlenparkplatz

(30. Juni 2014) Die Zimmerleute sind am Montag auf den Schlossmühlenparkplatz umgezogen. Hier werden nur die Holzteile zusammengefügt, die in den vergangenen Wochen in der Zimmerei von Dieter Gottmann vorbereitet worden sind.
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Schritt für Schritt entsteht die Brücke

(27. Juni 2014) Am Freitag sind die Sandsteinkonsolen eingebaut worden.
Eindrucksvolle Fotos der mächtigen Blöcke:
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und
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Löcher für die Auflager werden gestemmt

(26. Juni 2014) Am Donnerstag – hat Baufachmann Franz Wenzel mit seinen Helfern große Löcher in die Sandsteinmauern links und rechts gestemmt. In diese vier Löcher werden heute die Sandsteinkonsolen versenkt. Wir lassen Bilder sprechen:

gemeinsame Begutachtung

gemeinsame Begutachtung


hilfreiches Werkzeug

hilfreiches Werkzeug


"Bohrkern"

„Bohrkern“


tief gebohrt

tief gebohrt

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Vorbereitungen am Seemenbach

(24. Juni 2014) Seit Montag wird nicht nur in Bleichenbach, sondern auch am Seemenbach kräftig angepackt. Nachdem schon vor einiger Zeit die Mauern links und rechts des Bachbetts von Efeu befreit worden sind, wird nun eingerüstet. Warum? Damit die Auflager für die Brücke gebaut werden können.

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Probemontage

(22. Juni 2014) Am Samstag haben wir in Bleichenbach einen Teil der Brücke zur Probe montiert. Was man hier sieht, ist nicht die Laufebene, sondern das Auflager für das Dach. Fazit: Sie wird!

Probemontage I

Probemontage I

Probemontage II

Probemontage II

Probemontage III

Probemontage III

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Das Holz ist da

(6. Juni 2014) Das Holz ist angekommen und liegt nun auf einem großen Stapel in der Werkstatt von Dieter Gottmann in Bleichenbach. Gemeinsam mit Bürgerforumschef Hubertus Protz und Architekt Reinhold Melzer hat der Zimmermann die Arbeit an der Schlossmühlenbrücke begonnen. Aber sehen Sie selbst:

Reinhold Melzer, Hubertus Protz und Dieter Gottmann in der Zimmerei

Reinhold Melzer, Hubertus Protz und Dieter Gottmann in der Zimmerei

Rauf mit dem Holz und an die Arbeit!

Rauf mit dem Holz und an die Arbeit!

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